Schwitzen am Kopf und im Gesicht

Was kannst Du tun?

Was kannst Du tun?


Wir schwitzen alle, mal mehr - mal weniger. Schwitzen ist völlig normal und eine ganz natürliche Reaktion, mit der dein Körper seine Temperatur reguliert. Besonders bei körperlicher Aktivität, wie Sport oder im Sommer bei hohen Temperaturen schwitzen wir mehr. Viele Menschen leiden jedoch unter sehr starkem, extremem Schwitzen. Krankhaftes Schwitzen nennt man Hyperhidrose oder Hyperhidrosis. Es bedeutet, dass dein Körper wesentlich mehr Schweiß produziert, als er zur Temperaturregulierung benötigt. Während manche Betroffene vorwiegend an Händen und Füßen oder im Achselbereich schwitzen, klagen andere über vermehrten Kopfschweiß.

 

Schwitzen am Kopf und im Gesicht
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Die Diagnose Kopfschweiß ist eine besondere Form dieser Krankheit und kann besonders belastend sein. Schwitzen auf dem Kopf und im Gesicht ist immer unangenehm, da es sich nur sehr schwer verbergen lässt. Viele Personen leiden unter ihrem ungepflegten Erscheinungsbild, wenn plötzliche Schweißausbrüche auftreten. Eine schweißnasse Stirn, tropfnasse Haare und Schwitzränder im Halsbereich, häufig mit üblen Gerüchen verbunden, wirken schnell unsauber und schmuddelig.

 

Ich möchte alle Interessierten und von dieser Diagnose Betroffenen über Symptome und mögliche Ursachen informieren. Darum habe ich viele Informationen über dieses Thema zusammengetragen, die ich hier auf meiner Website veröffentliche. Selbstverständlich erhältst du auch Informationen über hilfreiche Hausmittel und mögliche Behandlungen. Darum biete ich für Betroffene geeignete Anti-Schweiß-Produkte bzw. Antitranspirantien an, um der Hyperhidrosis Facialis endlich Einhalt zu gebieten.

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Mögliche Gründe für vermehrtes Schwitzen am Kopf

Schwitzen am Kopf durch Stress und Aufregung
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Für ein vermehrtes Schweißaufkommen gibt es so gut wie immer eine Ursache. Krankhaftes vermehrtes Schwitzen kann den ganzen Körper betreffen oder sich auf eine bestimmte Körperregion (fokale Hyperhidrosis) beschränken. Die fokale Hyperhidrosis muss nicht nur einen einzelnen Körperbereich, wie beispielsweise den Kopf oder die Hand, betreffen. Betroffene können gleichzeitig an extremen Schwitzen im Bereich des Kopfes und beispielsweise der Hände und Füße leiden. Die Ärzte sprechen dann von einer kombinierten fokalen Hyperhidrose.

 

Hinter dem Auftreten von Kopfschweiß können vielfältige Ursachen stecken. Plötzliche Schweißausbrüche und Hitzewallungen sind typische Symptome von Wechseljahresbeschwerden. Darüber hinaus zählen auch ein ungesunder Lebenswandel, übermäßiger Alkoholgenuss, Stress, Drogenmissbrauch, Nikotin oder starkes Übergewicht (Adipositas) zu den Ursachen, die krankhaftes Schwitzen begünstigen.

 

Hinter übermäßigem Schwitzen können jedoch auch ernsthafte Krankheiten stecken. Dazu zählen Infektionen, Gicht, Tumorerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes oder Bluthochdruck. Weiters können Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems oder Hormonstörungen starkes, oft auch nächtliches, Schwitzen auslösen. Darüber hinaus können sich auch Stoffwechselstörungen stark auf deine Wärmeregulierung auswirken und für plötzliche, extreme Schweißproduktion am ganzen Körper und insbesondere am Kopf, besonders im Nacken- und/oder Stirnbereich führen.

 

Wissenschaftler haben festgestellt, dass Schwitzen auf dem Kopf und im Gesicht oftmals genetisch bedingt und somit angeboren ist. Die Ursache liegt hier also nicht bei anderen zugrunde liegenden Krankheiten, sondern die primäre Hyperhidrosis selbst ist die Erkrankung. Diese Form der übermäßigen Schweißproduktion kann den gesamten Körper, somit nicht nur den Kopf, betreffen. Die Betroffenen leiden unter extrem starken Schwitzen, sowie unter dem damit verbundenen üblen Körpergeruch. Häufig hilft hier die Verwendung von innovativen Anti-Schweiß-Produkten, wie hochwertigen Antitranspirantien, um zumindest die schlimmsten Symptome zu lindern. Du solltest in jedem Fall zum Arzt gehen, wenn du unter starkem Schwitzen leidest, um dich über eine mögliche Therapie zu informieren. Es gibt vielfältige Möglichkeiten.

 

Unser Schwitzverhalten wird über unser vegetatives Nervensystem gesteuert. Die genauen Gründe, warum manche Menschen unter einer Störung der Nerven leiden und andere nicht, sind noch nicht gänzlich erforscht. Meist tritt diese Erkrankung vor dem 30. Lebensjahr auf. In seltenen Fällen sind bereits Jugendliche betroffen.

Antitranspirante erweisen sich erfolgreich im Test gegen Kopfschweiß und Schwitzen im Gesicht

Schwitzen im Gesicht
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Starkes Schwitzen ist für sehr viele Menschen ausgesprochen lästig. Der Markt bietet eine Menge spezieller Produkte, um dieses Übel zu beseitigen. Unter Fachleuten sind Antitranspirantien die erste Wahl, um das lästige Schwitzen am Kopf wirkungsvoll und langfristig zu bekämpfen. Antitranspirantien sind sogenannte Lokaltherapeutika. Sie verengen den Ausführungskanal deiner Schweißdrüsen und regulieren somit den unangenehmen Schweißfluss. Im Test schneiden Antitranspirantien besonders gut gegen übermäßige Schweißproduktion ab. Selbst für empfindliche Haut eignen sich die sanften Mittel und beseitigen verlässlich unangenehmes Schwitzen und den damit verbundenen üblen Körpergeruch.

 

Das vielseitige Lokaltherapeutikum lässt sich auch gut auf der sensiblen Gesichtshaut anwenden, ohne mögliche Reizungen der Haut hervorzurufen. Die Anwendung ist recht simpel. Du tupfst das jeweilige Produkt einfach mit der Hand sanft auf die betroffenen Hautstellen deines Kopfes. Anschießend massierst du es leicht ein, so können die Inhaltsstoffe zuverlässig auf deiner Stirn, auf den Schläfen oder im Nackenbereich wirken.

Tipps gegen Schwitzen im Gesicht und am Kopf

Wenn du unter einer starken Schweißproduktion leidest und das Gefühl hast, dass es sich hierbei um krankhaftes, übermäßiges Schwitzen handelt, solltest du zum Arzt gehen. Er kann mit dir einen entsprechenden Test machen, um eine sichere Diagnose zu erstellen. Der Arzt wird dich auch bei der Wahl der richtigen Therapie beraten und mit dir die Möglichkeiten der Behandlung besprechen.

 

Zusätzlich hast du es selbst in der Hand, um einige der leidigen Symptome erfolgreich zu beseitigen. Durch eine gesunde Lebensweise sowie geistige und körperliche Ausgeglichenheit kannst du selbst eine Menge zu deinem Wohlbefinden beitragen. Überdies gibt es das ein oder andere Hausmittel, das dich zusätzlich im Kampf gegen übermäßiges Schwitzen am Kopf unterstützen kann. Zu einem der bewährtesten Hausmittel zählt Salbeitee. Auch Apfelessig hat sich im Test gut bewährt. Beide Naturheilmittel wirken generell schweißhemmend und können damit auch das übermäßige plötzliche Schwitzen am Kopf und im Gesicht positiv beeinflussen.

 

Stress sowie starke Emotionen, wie Wut, Ärger oder Angst können ebenfalls eine erhöhte Schweißproduktion zur Folge haben. Wenn du ständig unter Strom stehst, deine Nerven immer angespannt sind und du permanent auf Hundert läufst, ist es völlig normal, dass dein Körper irgendwann Alarmsignale sendet. Burn-out ist eine häufige Ursache für plötzliche Schweißattacken und nächtliches Schwitzen. Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Yoga können sich hier durchaus positiv auf deine Gesundheit auswirken. Darüber hinaus ist regelmäßiger Sport generell eine gute Möglichkeit um Spannungen abzubauen und zum allgemeinen Wohlbefinden beizutragen.

 

Weiters solltest du deine Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Oftmals hilft schon eine kleine Änderung deiner Gewohnheiten. Stark gewürzte oder fettige Speisen können für plötzliche Schweißausbrüche verantwortlich sein. Du spürst dies möglicherweise in Form eines plötzlichen Hitzegefühls im Kopfbereich. Der Schweiß steht dir auf der Stirn und du bekommst einen roten Kopf. Sehr scharfe Speisen verursachen neben einem Brennen im Mund auch, dass deine Nerven ein Schmerzsignal an dein Gehirn senden und dein Körper mit vermehrtem Schwitzen im Kopfbereich und im Gesicht reagiert.

 

Den Konsum von Alkohol und Zigaretten solltest du ebenfalls meiden oder zumindest reduzieren, wenn du lästiges Schwitzen am Kopf beseitigen möchtest. Natürlich ist es verständlich, dass du hin und wieder mal ein Feiertagsbier oder ein Glas Wein genießen möchtest. Du wirst jedoch bemerken, dass es dir hilft, wenn du schädliche Stoffe wie Alkohol, Nikotin und andere Drogen möglichst meidest. Nächtliches Schwitzen wird häufig von übermäßigem Alkoholkonsum begünstigt. Du kannst selbst einen Test machen und versuchsweise eine Zeit lang gänzlich auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Möglicherweise lässt sich allein dadurch schon das übermäßige Schwitzen am Kopf und im Gesicht beseitigen oder zumindest erheblich reduzieren.

 

Zu guter Letzt möchte ich dich noch daran erinnern, dass du über den Tag verteilst, genug trinkst, wobei hier kein Alkohol gemeint ist. Manche Menschen sind noch immer der Meinung, dass sie, wenn sie wenig trinken auch wenig schwitzen. Dieser Glaube ist leider falsch und konterkariert sämtliche anderen Behandlungen gegen das extreme, übermäßige Schwitzen. Du benötigst täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke, damit dein Organismus richtig funktionieren kann. Nächtliches Schwitzen, plötzliche Schweißattacken und Hitzewallungen werden durch zu geringes Trinken zusätzlich begünstigt.

Welche anderweitigen Therapieformen gibt es?

Therapieformen für Schwitzen am Kopf und Schwitzen im Gesicht
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Schwitzen am Kopf und im Gesicht ist besonders störend. Die Auswirkungen lassen sich schwer verbergen und sind für andere schnell sichtbar. Schweißperlen auf der Stirn oder der Oberlippe, tropfnasse Haare und Rinnsale im Nackenbereich sind nicht nur peinlich, sondern auch unangenehm. Du leidest unter deinem ungepflegten Erscheinungsbild und Außenstehende gehen von mangelnder Hygiene und Unsauberkeit aus. Selbst "nur" nächtliches Schwitzen ist äußerst unangenehm, auch wenn du dich vor dem Verlassen des Hauses duschen kannst. Die psychische Belastung ist für Betroffene groß und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Hyperhidrose kann ähnlich wie andere Krankheiten zu sozialer Isolation führen.

 

Ist dein übermäßiges Schwitzen eine Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung, liegt das Augenmerk sicherlich darin diese Erkrankung entsprechend zu behandeln. Mit einer erfolgreichen Behandlung der Grunderkrankung wird sich auch dein übermäßiges Schwitzen regulieren. Hier solltest du einen Mediziner konsultieren und dich entsprechend informieren. Es gibt vielfältige Behandlungsmöglichkeiten und eine entsprechende Therapie wird dir gewiss auch Erleichterung bei deinem unangenehmem Schwitzproblem bringen.

 

Die Behandlung der primären Hyperhidrose im Bereich des Kopfes ist schwierig. Wenn deine Beschwerden sehr hartnäckig sind und dir ein gesunder Lebensstil, Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie die verschiedenen Hausmittel keine Linderung bringen, gibt es neben der Verwendung von Antitranspirantien noch eine weitere Methode. Möglicherweise ziehst du Botox in Betracht. Die Injektion dieses Nervengiftes unter die Haut ist sehr effektiv und wirkt verlässlich gegen übermäßiges Schwitzen am Kopf. Auch nächtliches Schwitzen wird mit Botox erfolgreich behandelt. Die Behandlung kann allerdings schmerzhaft sein und muss etwa alle sechs Monate wiederholt werden. Die diesbezüglichen Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Selbsthilfegruppen bieten dir seelischen Beistand

Vielen Betroffenen hilft allein die Gewissheit verstanden zu werden und mit dem Problem nicht allein zu sein. Virtuelle Selbsthilfegruppen und Aufklärungsportale sind eine Möglichkeit sich mit Leidensgenossen auszutauschen. So kannst du mit anderen Betroffenen Therapiemöglichkeiten und verschiedene Behandlungsformen besprechen. Eine Menge Personen sind von starkem, extremem Schwitzen betroffen, du kannst Probleme offen diskutieren und Ratschläge erhalten, die dir weiterhelfen. Möglicherweise kannst auch du anderen Forenteilnehmern mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.

 

Neutrale Aufklärungsportale bieten meist eine Menge Informationen über Schwitzen im Gesicht und Schwitzen am Kopf. So findest du reichlich Hintergrundwissen über Hyperhidrose und nützliche Empfehlungen, die du in deinen Alltag einbeziehen kannst.