Schwitzige Hände vermeiden

Was tun gegen schwitzige, schwitzende und feuchte Hände?


Unangenehmer Handschweiß - wenn Händeschütteln zum Problem wird

Schwitzige feuchte Hände sind ein Gräuel, welches Betroffene sehr belastet; besonders wenn es andere mitbekommen. Das Händeschütteln ist ein gängiges Begrüßungsritual. Im Alltag, egal ob im Beruf, in der Schule, in der Uni oder in der Freizeit, fast überall begrüßt man sein Gegenüber mit einem Händedruck. Dass deine Hände bei Aufregung und Nervosität schwitzen ist völlig normal, manche Personen leiden hingegen in den belanglosesten Situationen ständig unter extrem feuchten Handflächen. Zum Glück gibt es verschiedenste Hausmittel und Anti-Schweiß-Produkte, die gegen dieses Problem helfen.

Schwitzige Hände schütteln
© Rido / Fotolia

Betroffene, die unter schwitzigen Handflächen leiden, fühlen sich größtenteils allein gelassen. Schweißhände werden häufig nicht als Erkrankung wahrgenommen, sondern als "gottgegeben" hingenommen. Laut Statistik leiden 0,7 bis 3 Prozent der Bevölkerung unter dauerhaft schwitzenden Händen, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Übermäßiges Schwitzen und der damit verbundene üble Körpergeruch sind in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu. Oftmals wird fälschlicherweise auf mangelnde Hygiene geschlossen. Für Betroffene sind Schweißhände peinlich, da sie sich nur schwer verbergen lassen. Sich die feuchten Handflächen vor dem Händeschütteln schnell an den Oberschenkeln abzuwischen, hilft meist nur bedingt.

 

Schwitzende Hände können zu einer großen psychischen Belastung führen; dieser seelische Stress kann wiederum Ursache für weitere Schweißausbrüche sein, sodass ein wahrer Teufelskreis entsteht.

 

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Schwitzende Hände - wenn Schweißfluss krankhaft ist

Schwitzige Hände
© Lars Zahner / Fotolia

Die Hyperhidrose, also das krankhafte extreme Schwitzen, zählt mittlerweile zu den anerkannten Krankheiten. Sie wird nach ihren Ursachen und ihrer Lokalisation eingeteilt. Bei der Hyperhidrosis palmaris, also dem Handschweiß, handelt es sich in der Regel um eine primäre Hyperhidrose. Diese angeborene Form der übermäßigen Schweißbildung begrenzt sich meistens auf die Handinnenflächen.

 

Wissenschaftler sind sich über die Gründe, warum manche Menschen unter vermehrter Schweißbildung leiden, nicht einig. Sie gehen davon aus, dass es bei einem Großteil der Betroffenen genetisch bedingt ist. Als sicher gilt, dass die Schweißproduktion durch Aufregung, Stress und Angstsituationen zusätzlich angeregt wird. Unser vegetatives Nervensystem reguliert unter anderem die Schweißbildung.

 

Eine Störung des sympathischen Nervensystems kann übermäßiges Schwitzen zur Folge haben. Als erwiesen gilt, dass eine übermäßige Schweißproduktion von psychischen Faktoren ausgelöst werden kann. Oft sind Menschen betroffen, die schnell nervös werden, von ängstlicher Natur sind oder rasch wütend werden.

 

In den seltensten Fällen liegt eine organische Ursache vor, wenn du unter schwitzenden Händen leidest. Es gibt allerdings einige Krankheiten, die durchaus Einfluss auf die Hyperhidrose haben können. Tumorerkrankugen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder Hormonstörungen führen nicht selten zu starken Schweißausbrüchen. Eine weitere Erkrankung, die zu vermehrten Schwitzen führen kann, ist Diabetes. Wenn Hyperhidrose daher als Begleiterscheinung einer anderen Krankheit auftritt, steht eine Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund. Mit erfolgreicher Behandlung wird sich auch dein Schwitzproblem meistens von allein regulieren.

Was tun gegen schwitzige Hände?

Mittel gegen schwitzige Hände
© Janina Dierks / Fotolia

Mit Hilfe von Entspannungsübungen, wie Autogenes Training oder Yoga kannst du dauerhaft positiv auf dein vegetatives Nervensystem einwirken. Schwitzige Hände kannst du mit diesen Übungen auf ein Normalmaß reduzieren. Soziale Kontakte sind leichter möglich, da dir ein Händeschütteln nicht mehr unangenehm sein muss. Mit Hilfe dieser Therapie haben schon viele Betroffene gute Erfolge gegen das unangenehme Handschwitzen erzielt.

 

Außerdem hast du die Möglichkeit schwitzende Hände mit Antitranspirantien wirklich erfolgreich zu behandeln. Antitranspirantien sind Lokaltherapeutika und gelten unter Fachleuten als eines der besten Mittel im Kampf gegen Hyperhidrose. Du erhältst diese als Spray, Roll-on, Creme oder Lotion. In meinem Shop erhält du Antitranspirante für Hände als Spray oder Lotion. Mit ihnen kannst du übermäßige Schweißproduktion reduzieren und somit schwitzende Hände vorbeugen. Die sanften Mittel sind auch für empfindliche Haut geeignet. Bereits nach wenigen Tagen setzt die volle Wirkung ein. Antitranspirantien werden nicht ständig, sondern nur bei Bedarf benutzt. Trotzdem bist du mit ihnen dauerhaft gegen Schwitzen geschützt.

 

Viele der besten Antitranspirantien enthalten Aluminiumchlorid. Dieses Salz sorgt dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen und die Schweißdrüsenausführungskanäle verstopfen. So tritt weniger Schweiß aus und deine Hand bleibt trocken. Das Mittel ist hoch dosiert und wirkt sehr stark, sodass du nur eine geringe Menge benötigst. Anfang wird es zwei- bis dreimal täglich verwendet, dann nur mehr einmal. Wenn die Wirkung voll einsetzt, benutzt du es nur noch nach Bedarf, wenn du also wieder unter feuchten Händen leidest.

Medizinische Therapien – erfolgreich gegen Schweißhände

Eine weitere Behandlungsform gegen diese Erkrankung ist die Iontophorese. Bei dieser Methode legst du deine Hand in ein Wasserbecken, in dem sich Elektroden befinden. Dann wird gezielt Gleichstrom durch das Wasserbecken in deinen Körper geleitet. Die Behandlung dauert in etwa 15 Minuten und muss anfangs täglich durchgeführt werden. Die Therapie erstreckt sich über mehrere Wochen. Sie ist zwar zeitintensiv, kann dein Schwitzproblem dafür dauerhaft in den Griff bekommen. Für alle, die gesund sind, ist der Strom ungefährlich. Der schwache Gleichstrom belastet deinen Körper in der Regel nicht. Nur für Personen, die einen Herzschrittmacher oder Metallimplantate besitzen, verbietet sich diese Therapie, um mögliche gesundheitliche Folgen auszuschließen.

 

Neben der Iontophorese kannst du auch mit Botox Schweißausbrüchen vorbeugen. Die Injektion dieses Nervengiftes ist besonders im Achselbereich bekannt, wird aber auch bei Hyperhidrose am Kopf oder den Händen und Füßen angewandt. Da die Behandlung durchaus schmerzhaft sein kann, wird vor der Injektion eine Betäubungscreme aufgetragen. Durch Botox wird die Schweißproduktion gehemmt, sodass du im behandelten Bereich nicht mehr schwitzt. Die Folgen halten etwa ein halbes Jahr an, dann musst du die Behandlung wiederholen. Leider übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Behandlung nicht.

Hausmittel, die sich gegen schwitzende Hände bewährt haben

Hausmittel gegen schwitzige Hände
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Unter Handschweiß litten die Menschen schon immer. Auch wenn es nicht unter anerkannte Krankheiten fiel, wussten sich Betroffene mit verschiedensten natürlichen Heilmitteln zu helfen. Unangenehme schwitzende Hände haben Leidtragende seit jeher belastet. Darum waren sie auf der Suche nach den besten Naturheilmittel. Viele der klassischen Hausmittel sind stark verbreitet und finden auch heute noch ihre Verwendung.

 

Möglicherweise können diese Naturheilmittel Hyperhidrosis palmaris nicht heilen. In jedem Fall sind die meistn gesund, können sich positiv auf dein Wohlbefinden auswirken und extremer Schweißproduktion vorbeugen. Wenn du also auf das unangenehme Schwitzen verzichten kannst und endlich Schluss mit Handschweiß machen möchtest, solltest du die folgenden Hausmittel zumindest einmal ausprobieren.

 

Franzbranntwein

Das altbekannte Hausmittel verspricht, als Handbad schwitzige Hände zu verhindern. Du kannst es mehrmals täglich anwenden. Oder du gibst ein paar Tropfen Franzbranntwein auf deine Hand und verreibst diese zwischen den Handflächen. Alkohol entzieht der Haut Feuchtigkeit und hilft so gegen Handschweiß. Allerdings kann die Haut dadurch stark austrocknen, sodass du dieses Mittel nicht zu häufig anwenden solltest.

 

Salbei

Salbei wirkt, genau wie Apfelessig, adstringierend. Das Küchenkraut ist für seine schweißhemmende Wirkung bekannt. Salbeitee ist darüber hinaus sehr gesund und schmackhaft. Zwei bis drei Tassen täglich können deine Schweißproduktion erheblich reduzieren. Weiters wirkt ein Handbad mit Salbei effektiv und rasch gegen Handschweiß.

 

Kamille

Ähnlich wie Salbei, kann ein warmes Handbad mit Kamille die Schweißproduktion reduzieren. Mehrmals täglich angewandt, soll dieses Naturheilmittel wahre Wunder gegen Schweißhände wirken.

 

Lauwarmes Salzwasser

Ein tägliches Handbad mit lauwarmem Salzwasser soll ebenfalls rasch gegen Handschweiß helfen.

 

Gesichtswaschgel

Du kannst mit Gesichtswaschgel nicht nur deine unreine Haut bekämpfen, sondern auch erfolgreich gegen Handschweiß vorgehen. Dafür massierst du eine kleine Menge zwei- bis dreimal täglich in deine Handflächen ein und spülst es nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ab. Dadurch soll die Schweißproduktion gehemmt werden.

 

Eichenrinde

Auch ein tägliches Bad mit Eichenrindensud, am besten abends, kann gegen Schwitzhände helfen.

 

Babypuder

Babypuder ist nicht nur für Babypopos, sondern auch gegen schwitzige Hände. Es lässt sich leicht mitnehmen und kann so in verschiedenen Situationen verwendet werden. Es verschließt deine Schweißdrüsen und saugt Feuchtigkeit auf. Leider wirkt es nur sehr kurzfristig. Zudem kann es unter Umständen peinlich sein, wenn sich dein Gegenüber nach dem Händeschütteln wundert, Babypuder an der Hand zu haben.

 

Backpulver oder Kaisernatron

Beide Hausmittel, die du wahrscheinlich aus der Küche kennst, können helfen Schweißhände vorübergehend in den Griff zu bekommen. Allerdings hemmen diese Mittel, ebenso wie Babypuder, deinen Handschweiß nur temporär.

Extreme Nervosität - wenn schwitzende Hände Deine Angst und Unsicherheit verraten

Schwitzende Hände
© Jenny Sturm / Fotolia

Häufig werden schwitzende Hände durch belastende Situationen und psychischen Stress ausgelöst. Neben der Bekämpfung der eigentlichen Symptome solltest du daher auch eventuellen psychischen Ursachen auf den Grund gehen. Besonders bei Panikattacken oder Angstphobien solltest du dir Hilfe von Dritten holen. Darüber hinaus kann es hilfreich sein sich bereits im Vorfeld Gedanken über mögliche auslösende Situationen zu machen. Indem du denkbare Ausnahmesituationen durchspielst und dich mit deinen beklemmenden Gefühlen auseinandersetzt, kannst du bereits einiges an psychischen Belastungen und Spannungen abbauen. Du fühlst dich sicherer und entwickelst weniger Angst. Dein vegetatives Nervensystem beruhigt sich, sodass du übermäßigem Handschweiß erfolgreich vorbeugen kannst. Ein Händedruck ist dir nicht mehr peinlich, da du keine feuchten Handflächen befürchten musst.

 

Im Privat- und Berufsleben kann sich das Händeschütteln für viele Betroffene zur Tortur entwickeln. Psychisch belastende Situationen, wie beispielsweise ein Bewerbungsgespräch oder eine Präsentation, ist für „Handschwitzer“ ein wahrer Alptraum. Denn durch den extremen Stress schwitzen deine Hände erst recht doppelt so viel, was von anderen häufig als Zeichen von Unsicherheit interpretiert wird.

 

Ebenso kann es äußerst unangenehm sein, wenn du eine Person triffst, die dir auf Anhieb sympathisch ist und du sie mit einem schwitzenden Handschlag begrüßen musst. Du möchtest natürlich einen guten Eindruck machen und nicht irgendwie nervös oder unsicher wirken. Dein Gegenüber soll deine schwitzenden Hände nicht bemerken, schließlich möchtest du eine gute Figur machen und überzeugend wirken. In solchen Situationen können dir auch spezielle Antitranspirante für Hände helfen. 

Fazit

Handschweiß ist peinlich. Unzählige Lebensumstände können dazu führen, dass du unter Handschweiß leidest. Wenn du nervös und aufgeregt bist oder Angst hat, können schwitznasse Hände eine der Folgen sein. Dein vegetatives Nervensystem reagiert besonders sensibel auf psychische Belastungen. Soziale Interaktion wird schwierig, weil du das Händeschütteln meidest.

 

Manche Menschen deuten Handschweiß fälschlicherweise als ein Signal von mangelnder Hygiene. Der Weg in die soziale Isolation ist daher nicht weit. Betroffene leiden meist stark unter den Folgen von schwitzenden Händen. Aus Angst vor dem Schwitzen schwitzen sie noch mehr und meiden häufig den Kontakt mit anderen. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, solltest du dir ein passendes Mittel gegen Handschweiß suchen.